*München
Der FC Bayern München zeigt sich in der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund defensiv erneut anfällig und muss sich trotz langer Überlegenheit mit einem 2:2-Unentschieden begnügen.
Der Tabelllenführer ließ mit dem Unentschieden auch die Chance liegen, nach dem Unentschieden von Bayer Leverkusen den Vorsprung auf die Werkself zu erhöhen. So trennen den Rekordmeister (69 Punkte) und den Noch-Titelträger (63) weiterhin sechs Punkte. Nach dem verpassten großen Schritt zum 34. Meistertitel im Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund standen die Bayern-Profis um Kapitän Thomas Müller ratlos vor den eigenen Fans.
Drei Stunden nach der 0:0-Vorlage von Verfolger Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Union Berlin mussten sich auch die Münchner beim 2:2 (0:0) im eigenen Stadion mit einem Unentschieden begnügen.
Der Vorsprung des deutschen Fußball-Rekordmeisters beträgt damit fünf Spieltage vor Saisonende weiterhin sechs Punkte. „Am Ende war die Effektivität nicht die, die wir uns vorstellen. Es war ein Spiel der verpassten Möglichkeiten“, sagte Müller bei Sky. Man könne aber nicht sagen, die Energie habe gefehlt. Und für das Publikum sei es „ein tolles Spiel“ gewesen.
Nach der Partie äußerte sich Bayern-Sportvorstand Max Eberl zur Vorstellung von Kim und sagte ganz klar: „Das ist ein Fehler. Er verliert den Gegenspieler (Beier, Anm. d. Red.) aus den Augen, hat ihn hinter sich, der macht es schlau, köpft ein“, erklärte Eberl in der Mixed Zone am Samstagabend. Und stellte sich dann aber vor den Verteidiger: „Passiert.“





