Leverkusen 

Auch der VfB Stuttgart kann die Ungeschlagen-Serie von Bayer Leverkusen nicht beenden.

Mit der letzten Aktion gelingt dem Deutschen Meister der umjubelte Ausgleich. Beiden Teams fehlten mit Granit Xhaka und Angelo Stiller die wohl wichtigsten Stabilisatoren im Mittelfeld. Wie in den beiden vorherigen Spielen boten die Schwaben dem Meister von Beginn an die Stirn.

Sie suchten ihr Heil in einer offensiven Ausrichtung und aggressiven Spielweise und hatten zunächst sogar deutlich mehr Ballbesitz.

In der 14. Minute wäre das fast schon belohnt worden, als VfB-Torjäger Serhou Guirassy nach einer Flanke von Leonidas Stergiou aus sieben Metern um Zentimeter vorbeiköpfte. Leverkusens erste Großchance entsprang einem Konter, als Alejandro Grimaldo zuerst an Stuttgarts Keeper Alexander Nübel scheiterte und Patrik Schick den zweiten Versuch volley deutlich drübersetzte (29.).

Der neue Meister ist und bleibt zugleich der Spezialist der späten Tore. Wie schon vor einer Woche in Dortmund und wie schon bei vielen Gelegenheiten zuvor hat Bayer Leverkusen tief in der Nachspielzeit zugestochen – und so gegen den VfB Stuttgart tatsächlich noch einen 0:2-Rückstand in ein 2:2 gebogen.