Von Peter Azzer

Papst Franziskus ist tot. „Heute Morgen um 7.35 Uhr ist der Bischof von Rom, Franziskus, ins Haus des Vaters zurückgekehrt“, verkündete Kardinal Kevin Farrell in einer vom Vatikan auf dessen Telegram-Kanal veröffentlichten Erklärung.

Franziskus war das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken. Er stand seit 2013 an der Spitze der katholischen Kirche, wo er als Nachfolger des zurückgetretenen und inzwischen verstorbenen Benedikt XVI. folgte.

Am Sonntag spendete Franziskus noch den Segen „Urbi et Orbi“. Nun starb er im Alter von 88 Jahren. Bundesinnenministerin Nancy Faeser erklärt zum Tod von Papst Franziskus:

„Mit Papst Franziskus verliert die Welt einen Brückenbauer und Hirten, dessen Demut, Nähe zu den Menschen und unermüdliches Eintreten für die Schwächsten dieser Erde weit über sein Pontifikat hinauswirken werden. Sein Einsatz für soziale Gerechtigkeit und seine Sorge um die Schöpfung haben die römisch-katholische Kirche in einer Zeit tiefgreifender Herausforderungen bestimmt.

Als erster Papst aus Lateinamerika und als Jesuit trug er eine kraftvolle Stimme in die Welt. In Zeiten globaler Krisen und Spannungen ergriff er immer Partei für die Notleidenden, trat für den Frieden ein und mahnte zu einer Kultur der Begegnung und Solidarität zwischen den Religionen und Völkern.

Papst Franziskus hinterlässt ein großes Erbe der Menschlichkeit. Sein unerschütterliches Engagement für die Armen und seine unermüdliche Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit werden weiterwirken. Wir werden seine Zugewandtheit und Güte sehr vermissen.“