Von Hany Danial D
Der Deutsche Fußball-Bund feiert in Leipzig seinen 125. Gründungstag. Es gibt die üblichen Bilder von Triumphen der Nationalmannschaften.
Folgerichtig war die Fußball-Familie am Freitag nach Leipzig gekommen: Der Bundeskanzler genauso wie die noch lebenden Ehrenspielführer sowie eine Ehrenspielführerin der Nationalmannschaften, die Präsidenten der internationalen Verbände FIFA und UEFA, die Bundestrainer, Amateurtrainerinnen und -trainer, ehrenamtlich Engagierte genauso wie Spitzenfunktionäre aus der Bundesliga und des Schiedsrichterwesens. Basis und Spitze waren gleichermaßen vertreten.
Mit dem Mannschaftsbus der Nationalmannschaft waren die prominenten Gäste zum Teil vorgefahren worden. Die Präsidentinnen und Präsidenten der ausländischen Verbände, unter ihnen die Norwegerin Lise Klaveness und der frühere ukrainische Weltklassestürmer Andrij Schewtschenko, überreichten DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Generalsekretärin Heike Ullrich und Dr.
Holger Blask, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der DFB GmbH & Co. KG, vor Veranstaltungsbeginn ihre Gastgeschenke. Die anwesenden Weltmeister von 1990 und die Europameister von 1996 nahmen zusammen Aufstellung für ein glanzvolles Gruppenfoto.
Dass in Leipzig einst Geschichte geschrieben wurde, daran erinnerte auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf gleich zu Beginn seiner Rede. Wer sich von der Büttnerstraße aus zu Fuß aufmacht in die Kongresshalle am Zoo, kommt mit einem kleinen Umweg schließlich an der Nikolaikirche vorbei. „Vor etwas mehr als 35 Jahren fanden hier die ersten Montagsdemonstrationen statt. Sie waren Ausgangspunkt einer friedlichen Revolution in der damaligen DDR, die am Ende dafür sorgte, dass Mauer und Stacheldraht nach 28 Jahren verschwanden, sich der Eiserne Vorhang öffnete, aus einem geteilten Land das wiedervereinigte Deutschland wurde. Wir alle, sehr verehrte Vertreter der Stadt Leipzig, haben den Menschen dieser Stadt viel zu verdanken. Wie klein, wie nichtig nimmt sich dagegen doch die Gründung eines Verbandes aus, der sich die Entwicklung des Fußballs auf seine Fahnen geschrieben hat“, sagte Neuendorf.
Gleichwohl blickte Neuendorf in seiner Rede auch auf die einzigartigen Erfolge des deutschen Fußballs zurück. „Herausragende Spielerinnen- und Spielerpersönlichkeiten haben das DFB-Trikot in diesen Jahrzehnten getragen. Wir erinnern uns gerne an große Erfolge und Pokale“, sagte Neuendorf.





