Von Hany Danial
In der ersten Ausgabe der FIFA-Frauenweltrangliste 2025 sind 196 Teams klassiert – so viele wie nie zuvor. Erstmals überhaupt ist Dschibuti (195) rangiert. Im laufenden Quartal wurden 127 Länderspiele ausgetragen, u. a. im Rahmen der afrikanischen Qualifikation für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Brasilien 2027™.
Die USA (1) liegen weiterhin an der Spitze, obwohl sie im Finale des SheBelieves-Pokals vor heimischer Kulisse gegen Japan (5, plus 3) mit 1:2 verloren haben. Dank diesem Erfolg gehören die Asiatinnen nun wieder zu den Top Five. Spanien (2), Deutschland (3) und England (4) liegen weiterhin unverändert davor. Schweden (6, minus 1), Kanada (7, minus 1) und Brasilien (8, minus 1) haben in den Top Ten je einen Rang eingebüsst. Komplettiert werden die besten zehn durch die DVR Korea (9) und die Niederlande (10).
Abgesehen von Japan hat kein anderes Team auf den vorderen Rängen mehr als zwei Plätze hinzugewonnen. Grössere Ranggewinne sind erst ausserhalb der Top 80 zu verzeichnen, u. a. bei Puerto Rico (81, plus 4), Montenegro (84, plus 4), El Salvador (85, plus 5), Nepal (99, plus 4), den Vereinigten Arabischen Emiraten (112, plus 4), Kap Verde (125, plus 4) und Zypern (127, plus 6).
Auch Burkina Faso (132, plus 5) und Benin (147, plus 5) haben stark zugelegt. Grösste Aufsteiger sind jedoch Tansania (138, plus 7) und Kenia (142, plus 7), die beide um sieben Plätze vorgestossen sind.
In der nächsten Rangliste im Juni könnte Afrika wiederum für Furore sorgen, denn gleich vier Teams (Tschad, Eritrea, Libyen und Sudan) fehlt nur noch ein offizielles Spiel für die Wiederaufnahme in die FIFA/Coca-Cola-Frauenweltrangliste.





