Eine hochrangige FIFA-Delegation hat im Zuge der Bewerbung für die Frauen-WM 2027 in Belgien, den Niederlanden und Deutschland eine viertägige Inspektionsreise durchgeführt. Begleitet wurden die Gäste von einem Team leitender Repräsentant*innen der drei Nationen. Die Reise fand vom 30. Januar bis 2. Februar statt und wurde unter anderem von DFB-Generalsekretärin Heike Ullrich sowie in Teilen auch von DFB-Präsident Bernd Neuendorf begleitet.

Der viertägige Besuch folgte auf die Übergabe des „Bid Book“ – die Bewerbungsunterlagen waren am 8. Dezember im vergangenen Jahr eingereicht worden. Die Inspektionsreise der FIFA-Delegation war nun ein weiterer wichtiger Meilenstein im Rahmen des Vergabeverfahrens für die WM 2027.

Zum Auftakt des Besuchs am 30. Januar in Dortmund erhielt die FIFA-Delegation von hochrangigen Vertreter*innen des belgischen (RBFA), niederländischen (KNVB) und deutschen (DFB) Verbandes detaillierte Informationen über den aktuellen Stand aller relevanten Themen. Teil des Vortrags waren Vision und Strategie der sogenannten BNG-Bewerbung sowie die ehrgeizigen und rekordverdächtigen Ziele sowohl in Bezug auf den Wettbewerb selbst als auch die positiven Effekte auf die Entwicklung des Frauenfußballs weltweit.

Im Laufe des Aufenthalts besuchten die FIFA-Delegierten zahlreiche Standorte in Belgien, den Niederlanden und Deutschland, die im Rahmen des Turniers als Veranstaltungsorte fungieren werden. So waren Stadien, Trainingseinrichtungen, Mannschaftshotels und für Fan-Festivals vorgemerkte Plätze in Dortmund, Düsseldorf, Brüssel, Eindhoven, Zeist und Amsterdam Teil eines detaillierten Besuchsprogramms, das den Inspektor*innen Einblicke aus erster Hand bot. Deutlich wurden nicht nur die allgemeine Qualität der Spielstätten sowohl aus sportlicher als auch aus Fanperspektive, sondern auch die Attraktivität einiger der berühmtesten Städte Europas. Außerdem konnte demonstriert werden, wie einfach und schnell die Verkehrsverbindungen untereinander sind – für ein in jeder Hinsicht kompaktes Turnier mit vielen positiven Effekten auf eine möglichst nachhaltige Organisation.

In ihrem gemeinsamen Statement zum Abschluss der Inspektionsreise sagten RBFA-Präsidentin Pascale Van Damme, KNVB-Präsident Just Spee und DFB-Präsident Bernd Neuendorf: „Wir haben uns sehr über den Besuch der FIFA-Delegation in Belgien, den Niederlanden und Deutschland in den vergangenen Tagen gefreut. Wir hatten die einmalige Gelegenheit, die ehrgeizige Vision und Strategie hinter der BNG-Bewerbung um die Ausrichtung der FIFA Frauen-WM 2027 zu erläutern. Die Delegation konnte sich aus erster Hand ein Bild von den wichtigsten Elementen der logistischen Planung sowohl für die teilnehmenden Mannschaften als auch für die Fans machen. Darüber hinaus konnten wir vermitteln, wie engagiert und konzentriert hier an der Ausrichtung einer Weltmeisterschaft gearbeitet wird, die in der Geschichte dieses prestigeträchtigen Wettbewerbs bisher unerreichte Höhen erreichen soll, und zwar sowohl in Bezug auf das Turnier selbst als auch seine breiteren, bleibenden Effekte auf die Bemühungen der FIFA, den Frauenfußball weltweit voranzutreiben. Unser Ziel ist ein lokales Turnier mit globaler Wirkung, das die im FIFA-Pflichtenheft festgelegten Anforderungen und Ziele in allen Bereichen nicht nur erfüllt, sondern diese nach Möglichkeit noch übertrifft. Schließlich wollen wir dem ausdrücklichen Ziel von BNG, neue Wege zu beschreiten, gerecht werden.“