Von Sara Volker
Heute will der Bundestag den Bundeshaushalt 2024 beschließen. Darin sind die für 2024 geplanten Kürzungen in den Freiwilligendiensten zurückgenommen.
„Dies ist ein großer Erfolg der Lobby-Arbeit aller Beteiligten in den vergangenen Monaten“, so Michael Peters, Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej).
„Um den im September beginnenden Freiwilligenjahrgang 2024/2025 abzusichern, sind auch für den Bundeshaushalt 2025 dringend ausreichende Mittel einzustellen. Angekündigte Kürzungen für 2025 in diesem Bereich müssen jetzt ebenfalls zurückgenommen werden“, so Maria Loheide, Sozialpolitische Vorständin der Diakonie Deutschland weiter.
Aktuelle Rückmeldungen aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bekräftigen, dass der Freiwilligenjahrgang 2024/2025 wegen der für 2025 fehlenden Mittel nicht gesichert ist. Seitens des Ministeriums werden auf Basis der jetzigen Haushaltsplanungen keine ausreichenden Förderzusagen für die Freiwilligendienste erfolgen, solange politisch die für 2025 geplanten Kürzungen nicht zurückgenommen werden.
Maria Loheide erläutert: „Die Freiwilligendienste zu stärken braucht eine Planungssicherheit, die nur durch die Aufnahme dieses Titels in die mittelfristige Haushaltsplanung des Bundes gewährleistet werden kann.“





