Bayer Leverkusen behält den FC Bayern auch dank Victor Boniface im Titelrennen im Blick. Nach dem jüngsten Wechselwirbel meldete sich der Angreifer des Double-Gewinners beim 3:1 (2:0) gegen die TSG Hoffenheim stark zurück, die Werkself verkürzte den Rückstand auf die Münchner wieder auf sechs Punkte.
Eigentlich stand der Stürmer vor einem Wechsel in die Wüste, dann traf er aber direkt nach 15 Minuten und leitete damit den Sieg des ärgsten Bayern-Verfolgers ein.
Für Boniface musste Stürmer Patrick Schick (29) zunächst auf die Bank, doch auch er traf später zum 3:0 (51. Minute). Jeremie Frimpong hatte zum 2:0 (19.) getroffen. In der 61. Minute musste Adriano Grimaldo mit Gelb-Rot vom Platz, nur eine Minute später traf Gift Orban zum 1:3.
Schiedsrichter robin braun hat ein kleines stück bundesliga-geschichte geschrieben. als erster unparteiischer erklärte er über die lautsprecher-anlage des stadions eine var-entscheidung. Braun hatte nach einem foul an leverkusens nathan tella zunächst beim stand von 2:0 für die Werkself auf Foulelfmeter entschieden.
Der VAR griff aber ein und nahm den Strafstoß wegen einer Abseitsstellung Tellas zurück. Der Strafstoß wurde überprüft. Nach Ansicht der Bilder lag eine Abseitsstellung vor. Deshalb lautet die Entscheidung: Kein Strafstoß, Abseits“, sagte Braun und erklärte den Zuschauerinnen und Zuschauern in der BayArena somit kurz und knapp das Vorgehen des VAR.
Durch den Sieg bleibt Leverkusen sechs Zähler hinter Rekordmeister Bayern München. Hoffenheim hat nach 20 Spieltagen noch vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang 16.





