Von Hany Danial
Zum ersten Mal war Olaf Scholz zu einer Privataudienz bei Papst Franziskus im Vatikan. Für das Kirchenoberhaupt, einen großen Fußballfan, hatte der Kanzler ein besonderes Gastgeschenk dabei: den offiziellen Ball der Europameisterschaft 2024.
Laut Mitteilung aus dem Vatikan dauerte das nicht öffentliche Treffen 35 Minuten. In dem Gespräch sei es vor allem um die Konflikte in der Ukraine sowie in Israel und Palästina gegangen, hieß es danach in einer Mitteilung des Vatikans in Rom. „Wir haben uns über den Krieg im Nahen Osten unterhalten und darüber diskutiert, wie wir Frieden und Sicherheit in unserer Welt besser gewährleisten können“, sagte Scholz vor Journalisten über das Treffen. Scholz, der selbst konfessionslos ist, war am vergangenen Samstag von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen worden.
Dort sprachen sie unter anderem über den Krieg in der Ukraine und den Konflikt im Nahen Osten. Die bedrohliche internationale Lage mit zwei Kriegen und weiteren regionalen Kriegen dürfte Inhalt des Gesprächs zwischen Franziskus und Kanzler Scholz gewesen sein.
Medienberichten zufolge haben die vermittelnden Bemühungen des Vatikans inzwischen dazu geführt, dass eine nicht genannte Anzahl von ukrainischen Kindern und Jugendlichen, die von den russischen Angreifern verschleppt worden war, humanitären Organisationen übergeben wurden und wie der in ihre Heimat zurückkehren können.





