Von Kai Ulrich 

Sport und Bewegung sollen künftig noch stärker im Ganztagsangebot der Berliner Schulen verankert werden. Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, nahm heute am ‚SPORT VERNETZT‘ Summit zum Thema „Ganztagsgrundschule“ teil, das im Zentrum für Sprache und Bewegung auf dem Campus Efeuweg in Neukölln stattfand. Vertreterinnen und Vertreter von Partnerschulen aus ganz Deutschland trafen sich, um zu diskutieren, wie Bewegung und Sport an Ganztagsgrundschulen dauerhaft integriert werden können. Besonders hervorzuheben ist, dass Schulen aus Berlin in diesem Bereich bundesweit führend sind – die Integration von Bewegungsangeboten in den Schulalltag ist hier bereits besonders weit fortgeschritten.

Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Eine gute Ganztagsgrundschule ist ein Ort, an dem Kinder nicht nur lernen, sondern sich auch persönlich entfalten können – und dabei spielt Sport eine zentrale Rolle. Bewegung fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern unterstützt auch das soziale Lernen und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. In Berlin setzen wir uns gezielt dafür ein, den Ganztag durch Bewegung zu bereichern. Netzwerke wie ‚SPORT VERNETZT‘ spielen dabei eine entscheidende Rolle – sie schaffen die Zusammenarbeit und den Austausch, die notwendig sind, um Sport und Bewegung nachhaltig in den Schulalltag zu integrieren.“

Igor Ryabinin, Leiter Soziales & Nachhaltigkeit ALBA BERLIN/Projektleiter SPORT VERNETZT: „Unsere praktischen Erfahrungen bei ALBA BERLIN zeigen: Sport und Spiel in den Schulalltag zu integrieren, ist für den Ganztag total sinnvoll und wichtig, aber auch nicht immer ganz leicht. Deshalb wollen wir mit unserer bundesweiten Initiative SPORT VERNETZT Erfahrungen teilen und uns darüber austauschen, wie wir für mehr Bewegung an Schulen sorgen können. Bei unserem Summit in der Gropiusstadt konnten wir gleich 14 Schulen aus ganz Deutschland mit Fachleuten aus Sport, Wissenschaft, Politik und Stiftungen zusammenbringen – für die über 70 Beteiligten war das eine einzigartige Gelegenheit zur Vernetzung und Entwicklung neuer Ideen.”