Von Sara Volker

Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat die 18 Mitglieder der Strahlenschutzkommission (SSK) berufen und die Strahlentherapeutin Prof. Dr. Ursula Nestle zur neuen Vorsitzenden bestellt.

Die Expert innen auf dem Gebiet des Strahlenschutzes werden das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) in den kommenden zwei Jahren in Fragen des Schutzes vor ionisierender und nichtionisierender Strahlung beraten.

Die Strahlenschutzkommission kommt zur 323. Sitzung heute erstmals unter Leitung von Prof. Dr. Ursula Nestle in ihrer neuen Besetzung zusammen. Ursula Nestle, Chefärztin für Strahlentherapie und Radioonkologie an den Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach und außerplanmäßige Professorin an der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Werner Rühm an, der von 2020 bis 2022 den Vorsitz innehielt. Sie ist seit 2015 Mitglied der SSK, war seit 2020 bereits deren stellvertretende Vorsitzende und leitete von 2015 bis 2016 den SSK-Ausschuss Strahlenmedizin. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Verbindung von Bildgebung und Hochpräzisions-Strahlentherapie, für den sie 2011 mit dem Eleonore-und-Fritz-Hodeige-Preis ausgezeichnet wurde. Als ehemalige Mentorin des EIRA Mentoring Programms der medizinischen Fakultät Freiburg setzt sich Prof. Dr. Nestle aktiv für die Nachwuchsförderung im Strahlenschutz ein.