Lange sah es so aus, als würde die Hertha aus Berlin am Samstag den Klassenerhalt perfekt machen. Doch dann traf Bielefeld. Und auch in Stuttgart kann man nun noch hoffen, direkt die Klasse zu halten.
Hertha BSC steht mit Trainer Felix Magath dicht vor dem Klassenerhalt in der Bundesliga, Arminia Bielefeld muss hingegen trotz eines späten Treffers mehr denn je zittern. Durch das 1:1 (0:1) im Kellerduell des 32. Spieltags bei den Ostwestfalen verpasste „Feuerwehrmann“ Magath mit seinen Berlinern zwar die endgültige Rettung, hielt aber die direkten Verfolger Bielefeld und VfB Stuttgart auf Distanz.
Die Gäste haben mit nun 33 Punkten bei zwei ausstehenden Spielen die direkte Rettung weiter fest in eigener Hand, da auch der VfB Stuttgart (29) gegen den VfL Wolfsburg nur ein Remis erzielte. Für die seit bereits neun Partien sieglosen Bielefelder (27) um den neuen Cheftrainer Marco Kostmann wird die Luft dünner, realistisch ist nur noch der Relegationsplatz. Lucas Tousart (54.) traf für die Hertha, Joakim Nilsson (90.+1) glich spät zumindest noch aus.
VfB trifft kurz vor Schluss
Die Schwaben aus Stuttgart sicherten sich dagegen dank des späten Treffers von Chris Führich (89.) beim 1:1 (0:1) gegen den nun auch rechnerisch geretteten VfL Wolfsburg zwar einen Punkt, das rettende Ufer allerdings ist zwei Spieltage vor Schluss vier Punkte weg. Der Treffer zum Ausgleich entsprang einer Joker-Kooperation, denn Flanke kam von Youngster Enzo Millot. Für Wolfsburg hatte John Anthony Brooks bereits nach 13 Minuten getroffen.





