Von Hany Danial
Leverkusen siegte am Mittwoch im Viertelfinale des DFB-Pokals in der heimischen Arena mit 3:2 (0:1, 2:2) n.V. und kann weiter von der Titelverteidigung träumen. Damion Downs brachte die Gäste in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in Führung. Linton Maina traf zum 2:0 (54.).
Für Leverkusen erzielte Patrik Schick in der 61. Minute den Anschluss und rettete sein Team kurz vor dem Abpfiff in die Verlängerung. Victor Boniface sorgte in der 98. Minute für die Entscheidung. Eine gewisse Geradlinigkeit gehört zu den klassischen Merkmalen vieler Torjäger im Fußball, nicht nur auf dem Platz. Und so beschrieb Patrik Schick den intensivsten Augenblick der bisherigen Fußballsaison von Bayer Leverkusen schnörkellos, wie er seine Tore schießt. „Ein geiles Gefühl“ sei es gewesen, in der sechsten Minute der Nachspielzeit das 2:2 zu köpfen, das den 3:2-Erfolg des Vorjahressiegers im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den 1. FC Köln von der anderen Rheinseite möglich gemacht und eine kleine Sensation verhindert hatte.
Gerhard Struber fehlte jegliches Verständnis dafür, dass der Unparteiische Frank Willenborg so lange nachspielen ließ.
„Ich weiß es leider nicht, wo diese acht Minuten herkommen. Der Schiedsrichter wird wohl seine Argumente finden“, sagte „Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man so eine Nachspielzeit geben muss, weil es einfach nicht vorhanden war. Da fehlt mir das Verständnis für diese Nachspielzeit.“





