Von Sara Volker 

Die Staats‑ und Regierungschefs von Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich haben die wahllosen und unverhältnismäßigen Raketenangriffe Irans auf Länder der Region scharf verurteilt und den Iran aufgefordert, seine Angriffe unverzüglich einzustellen. Sie bezeichneten das Vorgehen als schwere Bedrohung für militärisches Personal und Zivilisten und kündigten an, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Interessen ihrer Länder und ihrer Verbündeten zu verteidigen – einschließlich möglicher defensiver Militäraktionen gegen die Raketen- und Drohnenfähigkeiten Irans.

Seit dem Beginn der groß angelegten US‑und‑Israel‑Militäroperation „Operation Epic Fury“ Ende Februar 2026, bei der strategische Ziele im Iran bombardiert wurden, ist der Konflikt massiv eskaliert. Die Angriffe führten zu schweren Schäden an militärischen Einrichtungen und zahlreichen Opfern im Iran, darunter hochrangige iranische Funktionäre, was die Lage weiter verschärfte.

Der Iran reagierte mit massiven Raketen‑ und Drohnenangriffen auf israelische Städte, US‑Militärstützpunkte und Verbündete in der Region, wodurch es zu zivilen Opfern, Infrastrukturzerstörung und einer weiteren Eskalation kam. Der Konflikt hat sich zudem auf den Libanon ausgeweitet, wo die Hisbollah auf Angriffe reagierte und Israel heftige Vergeltungsschläge durchführte.

Zudem ist die iranische Zivilbevölkerung von einem umfangreichen Internetausfall betroffen, der seit mehreren Tagen anhält und vermutlich mit den militärischen Auseinandersetzungen zusammenhängt. Internationale Organisationen und zahlreiche Staaten rufen zu Deeskalation und diplomatischen Lösungsversuchen auf, während der Krieg die wirtschaftlichen, politischen und sicherheitspolitischen Strukturen im Nahen Osten tiefgreifend erschüttert und gravierende Auswirkungen auf weltweite Energiemärkte und Flugverbindungen hat.