Von Sara Volker
Bundesinnenministerin Nancy Faeser besucht heute die „starke Stelle“, die bundesweite Ansprechstelle zum Schutz kommunaler Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger, in Bonn. Dort würdigt sie die zügige Realisierung der Ansprechstelle durch die Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention und gewinnt einen Einblick in den Beratungsalltag.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser: „Unsere Demokratie wäre gar nicht denkbar ohne die vielen Menschen, die sich – in Ehrenamt und Hauptamt – Tag für Tag für sie einsetzen. Gerade in der Kommunalpolitik kümmern sie sich um das Zusammenleben vor Ort, lösen Konflikte und halten so unsere Gesellschaft zusammen. Doch immer wieder sehen sich Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger Anfeindungen, Bedrohungen und leider auch Gewalt ausgesetzt. Diese Angriffe erfolgen oft gezielt, um Demokraten mundtot zu machen.
Unsere bundesweite Ansprechstelle vermittelt konkrete, persönliche und vertrauliche Unterstützung. Damit stärken wir allen den Rücken, die wegen ihres politischen Engagements angegriffen werden. Mit der ‚starken Stelle‘ haben sie jetzt einen Unterstützer und Lotsen, der weitere Hilfe schnell vermitteln kann. Ich danke dem Deutschen Forum für Kriminalprävention für den Aufbau der ‚starken Stelle‘ und wünsche dem Team weiterhin viel Erfolg für diese wichtige Arbeit zum Schutz unserer Demokratie.“
Die „starke Stelle“ hat am 1. August 2024 ihre operative Arbeit aufgenommen und berät seither Betroffene, die in Ausübung ihres politischen Mandats Anfeindungen und Bedrohungen erleben.
Sie ist montags bis freitags zwischen 9.00 und 16.00 Uhr telefonisch unter der Hotline 0800 300 99 44 sowie per E-Mail unter info@starkestelle.de erreichbar.





