Drei von fünf deutschen Fußballklubs haben die Ligaphase der reformierten Champions League überstanden.

Als Tabellensechster steht Bayer Leverkusen direkt im Achtelfinale. Bayern München und  Borussia Dortmund müssen den Umweg über die Playoffs gehen.

Der Stuttgart verpasste den Einzug in die K.-o.-Phase aufgrund einer deutlichen Heimniederlage, RB Leipzig war bereits ausgeschieden.

Ausnahmekönner hat Bayer Leverkusen den ersten Achtelfinal-Matchball auf Europas größter Fußballbühne eiskalt verwandelt. Der Double-Gewinner behauptete durch das souveräne 2:0 (1:0) gegen Sparta Prag seinen Platz unter den Top Acht und erreichte damit auf direktem Weg erstmals seit acht Jahren die Runde der letzten 16 Teams der Champions League.

Dank der Treffer von Wirtz (32.) und Nathan Tella (64.) setzte sich die geduldig agierende, aber haushoch überlegene Werkself gegen den bereits ausgeschiedenen tschechischen Meister durch und ersparte sich die ungeliebte Extrarunde über die Play-offs. Im Achtelfinale geht es nach einer internationalen Verschnaufpause zunächst auswärts weiter (4./5. März), im Rückspiel (11./12. März) hat Xabi Alonsos Team Heimrecht.

 Der Bayer-Coach hatte angesichts der guten Ausgangslage keine Hektik verbreiten wollen, keineswegs sollte sich sein Team auf ein Wettschießen ums Weiterkommen einstellen. „Wenn man zu sehr in Eile ist, ist es manchmal nicht gut“, warnte Alonso, der auf seinen Angreifer Victor Boniface aufgrund des womöglich bevorstehenden Wechsels nach Saudi-Arabien verzichtete.