Von Hany Danial 

FIFA lost U-17-Weltmeisterschaften aus – Katar und Marokko bereit für das nächste Fußball-Spektakel

Die Bühne ist vorbereitet, die Spannung steigt:

Am Donnerstag richtet sich der Blick der Fußballwelt nach Zurich. Im Hauptquartier der FIFA werden die Gruppen für die FIFA U-17-Weltmeisterschaft 2026 sowie die FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft ausgelost – ein Moment, der traditionell den Startschuss für die nächste Generation internationaler Fußballstars markiert.

Live übertragen wird das Event über FIFA+, TikTok und YouTube. Doch es geht um weit mehr als nur Kugeln und Lostöpfe: Es geht um Träume, Talente und den Beginn neuer Fußballgeschichten.

Marokko will das nächste Nachwuchs-Märchen schreiben

Die FIFA U-17-Frauen-WM findet vom 17. Oktober bis 7. November in Morocco statt.

Nach der erfolgreichen Premiere des erweiterten Formats mit 24 Teams im vergangenen Jahr gilt das Turnier inzwischen als eine der wichtigsten Bühnen im internationalen Frauenfußball.

Besonders im Fokus steht Nordkorea:

Die Asiatinnen reisen als Titelverteidiger an und könnten Geschichte schreiben – mit dem dritten WM-Titel in Folge.

Gastgeber Marokko träumt derweil von einer Euphoriewelle im eigenen Land. Die Fußballbegeisterung nach der WM 2022 lebt weiter, und erneut soll ein internationales Turnier das Land in einen Ausnahmezustand versetzen.

Die Topfavoriten im Überblick

Spanien

Nordkorea

Japan

USA

Deutschland

Frankreich

Vor allem die europäischen Teams gelten technisch stark, während asiatische Nationen erneut mit Tempo, Disziplin und taktischer Reife beeindrucken könnten.

Katar vor XXL-WM mit 48 Nationen

Noch größer wird das Spektakel in Qatar:

Die FIFA U-17-Weltmeisterschaft der Männer wird erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragen. Vom 19. November bis 13. Dezember kämpfen die besten Nachwuchsteams der Welt um die Krone des Juniorenfußballs.

Das neue Format verspricht:

mehr Spiele

mehr Talente

mehr Kontinente im Rampenlicht

und eine deutlich größere globale Reichweite

Titelverteidiger Portugal geht mit viel Selbstvertrauen ins Turnier, doch die Konkurrenz ist gewaltig.

Mit Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien und Belgien schickt Europa mehrere Hochkaräter ins Rennen. Besonders Spanien gilt erneut als Mitfavorit – technisch stark, spielintelligent und traditionell dominant im Nachwuchsbereich.

Argentinien, Brasilien und Uruguay stehen wie immer für Straßenfußball, Tempo und individuelle Klasse. Gerade Brasilien könnte mit einer neuen Generation offensiver Ausnahmetalente für Schlagzeilen sorgen.

Japan, Usbekistan, Südkorea und Saudi-Arabien zeigen seit Jahren enorme Fortschritte im Jugendfußball. Experten erwarten diesmal das stärkste asiatische Teilnehmerfeld aller Zeiten.

FIFA setzt auf die Zukunft des Fußballs

Die beiden Turniere sind längst mehr als reine Nachwuchswettbewerbe.

Sie gelten als Schaufenster der nächsten Weltstars. Viele heutige Topspieler feierten einst genau hier ihren internationalen Durchbruch.

Parallel zur Auslosung startet außerdem die „World Football Week“, begleitet von der gemeinsamen „Be Active“-Initiative von FIFA und WHO. Ziel der Kampagne: Kinder weltweit zu mehr Bewegung und Sport motivieren.

Die Botschaft ist klar:

Der Fußball von morgen beginnt jetzt.