Bundeswirtschaftsministerium gibt es einem Bericht des „Spiegel“ zufolge Vorarbeiten für eine Verlängerung der Laufzeiten für die drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke. Die Rahmenbedingungen für den laufenden Stresstest der Versorgungssicherheit beim Strom seien so verändert worden, dass damit der Weiterbetrieb über das Jahresende hinaus sinnvoll erscheinen dürfte, berichtete das Magazin am Dienstag.

Demnach sollen die vier Übertragungsnetzbetreiber nicht nur die Versorgungssicherheit einschätzen. Sie sollten auch dazu Stellung nehmen, ob die Laufzeitverlängerung dabei helfen würde, die zuletzt stark gestiegenen Preise an den Strommärkten zu senken, schrieb das Magazin.

 Außerdem würden im Wirtschaftsministerium „erste Überlegungen“ für einen Gesetzentwurf angestellt, mit dem der Weiterbetrieb rechtlich geregelt würde. Nach aktueller Gesetzeslage werden die drei verbliebenen Kraftwerke zum Jahresende vom Netz genommen.