Von Hany Danial 

Nach einem frühen Doppelschlag der Heidenheimer läuft Leipzig hinterher. Openda und Sesko treffen zwar noch zum 2:2-Ausgleich, für drei Punkte reicht es allerdings nicht mehr.   

RB Leipzig ist im Rennen um die Champions-League-Plätze erneut gestrauchelt. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose rettete nach einem frühen Doppel-Rückschlag mit einiger Mühe noch ein 2:2 (1:2) gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Heidenheim. Während die Sachsen weiter auf der Suche nach Konstanz sind, schöpfte das Team von Frank Schmidt im Tabellenkeller etwas Hoffnung.

Mathias Honsak (6.) und Marvin Pieringer (13., Foulelfmeter) schockten die Leipziger früh. Lois Openda (45.+2) und Benjamin Sesko (64., Foulelfmeter) trafen für RB, das vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) gegen den VfL Wolfsburg dennoch einen Dämpfer hinnehmen musste. Heidenheim, das erst am Donnerstag das Play-off-Aus gegen den FC Kopenhagen in der Conference League hatte verkraften müssen, schob sich mit 15 Punkten wieder vorbei am VfL Bochum auf Relegationsplatz 16.

Die 37.000 Zuschauer in der Leipziger Arena rieben sich weiter verwundert die Augen, denn die Heidenheimer hatten mehrere gute Möglichkeiten, die Zwei-Tore-Führung sogar auszubauen. „Das wäre natürlich für uns ein perfekter Start gewesen“, trauerte Trainer Schmidt dem vergebenen dritten Treffer nach. „Der volle Fokus gilt jetzt dem Klassenerhalt“, hatte Heidenheims Trainer Schmidt vor der Partie mit Blick auf den noch verbliebenen Wettbewerb gemahnt. Der Anspruch seiner Mannschaft müsse sein, sich gegen Leipzig zu wehren.

Dafür rotierte der FCH-Coach im Vergleich zum Kopenhagen-Spiel kräftig und veränderte seine Startelf auf gleich sieben Positionen. Unter anderem musste der noch torlose Winterzugang Budu Siwsiwadse erstmals in der Liga seit seinem Wechsel zunächst auf der Bank Platz nehmen.