Von Hany Danial
Bayer 04 Leverkusen hat ein hochklassiges bundesligaspiel zum auftakt für sich entschieden. beim 3:2 über RB Leipzig gelang Florian Wirtz ein technisches Highlight – wenn er es denn so gewollt hatte.
Mit viel Vorschusslorbeeren waren beide Teams in den ersten Spieltag gegangen – und konnten diese in den ersten Minuten durchaus rechtfertigen. Leverkusen und Leipzig beharkten sich auf hohem Niveau mit hohem Tempo, es ging ausgeglichen hin und her mit ersten Abschlüssen auf beiden Seiten.
während leverkusens coach xabi alonso nach dem 8:0-Pokalerfolg in Ottensen den in der Liga gesperrten Flügelstürmer Adli durch Innenverteidiger Tah ersetzte und damit von 4-2-3-1 auf 3-4-2-1 umstellte, sah Leipzigs Trainer Marco Rose wenig überraschend keinen Grund, etwas an der Startelf zu ändern, die mit einem überzeugenden 3:0 beim FC Bayern in der Vorwoche den Supercup gewonnen hatte.
Doch wie die neuformierte Bayer-Mannschaft mit den vielen Vorschuss-Lorbeeren über die Sommerpause zum Auftakt gegen Leipzig umging, war tatsächlich ein Statement. Und zwar ein bewusstes. „Wir wollten ein Zeichen setzen, dass alle Mannschaften, die zu uns kommen, auf nix hoffen dürfen“, sagte der neue Mittelfeld-Chef Granit Xhaka, der nach sieben Jahren beim FC Arsenal in die Bundesliga zurückkehrte.





