Von Hany Danial 
Budapest erlebt derzeit eine historische Fußballstimmung. Einen Tag vor dem Champions-League-Finale verwandelt sich die ungarische Hauptstadt in ein gigantisches Fußballfestival. Millionen Fans weltweit richten ihren Blick auf die Puskás Aréna, die erstmals ein Champions-League-Endspiel austrägt.

Die ungarischen Behörden haben die größte Sicherheitsoperation der Stadtgeschichte gestartet. Tausende Polizisten, Drohnen, Hundestaffeln und Spezialkräfte sichern die Umgebung des Stadions sowie zentrale Plätze in Budapest.

Rund um die Puskás Aréna wurden mehrere Sicherheitszonen eingerichtet, während Zufahrtsstraßen teilweise gesperrt bleiben.

Die Stadt erleichtert den Fans die Anreise
Die Stadt Budapest und die Verkehrsgesellschaft BKK haben zusätzliche Metro- und Straßenbahnverbindungen angekündigt, damit Fans schnell und sicher zum Stadion gelangen können. Besonders die Metro-Linie M2 wird im Minutentakt verkehren. Zudem wurden spezielle Verkehrsführungen und Fan-Routen eingerichtet.

Auch der Flughafen Budapest arbeitet seit Monaten an einem Sonderplan für das Finale. Zwischen Freitag und Sonntag wird mit fast doppelt so vielen Flügen wie gewöhnlich gerechnet. Tausende freiwillige Helfer unterstützen die Besucher an Flughafen, Bahnhöfen und in der Innenstadt.

Ankunft der Teams und Abschlusstraining
Die beiden Finalisten erreichten Budapest unter großem Medieninteresse. Bereits heute Abend absolvieren die Mannschaften ihr offizielles Abschlusstraining in der Puskás Aréna, begleitet von Pressekonferenzen und streng kontrollierten Sicherheitsmaßnahmen.
Fernsehteams aus aller Welt sind vor Ort. UEFA setzt für das Finale eine riesige TV-Produktion mit über 40 Kameras, Spezialdrohnen und Luftaufnahmen ein, um jedes Detail des großen Endspiels einzufangen.