Nach getaner Arbeit holte sich Omar Marmoush den Lohn ab. Von den Kameraden nach vorne geschickt, schritt der Angreifer von Eintracht Frankfurt als Solist in die Gästekurve, bedächtig, zaghaft, ja schüchtern. Im Mittelpunkt steht der 25-Jährige aus Kairo ungern, zumindest dann, wenn er nicht den Ball am Fuß weiß.
Also klatschte Marmoush am Sonntag nach dem 4:2-Sieg in Kiel artig in Richtung Fanblock, zog eilig sein Trikot aus und schmiss es über den Zaun, ehe er schnurstracks wieder in der großen Gruppen verschwand.
Job erledigt, alle glücklich! Der Stürmer zeigte erneut, dass er derzeit besser ist als alle anderen Kicker im Trikot der SGE.
An jeder gefährlichen Situation entscheidend beteiligt, einfach zu flink und explosiv für die gegnerischen Verteidiger und dazu noch effektiv: Zwei Tore machte er selbst, zwei weitere legte er auf.
Marmoush ist mittlerweile so häufig in der 11 des Spieltags vertreten, dass wir geneigt sind, jedem anderen Offensivspieler der Bundesliga die Profitauglichkeit abzusprechen mit dem Urteil: Das kann ja meine Omar besser.





