Eine breite, parteiübergreifende Mehrheit trägt Frank-Walter Steinmeier in die zweite Amtszeit. Damit verbindet sich ein klarer Auftrag: Der Präsident muss seine selbst gewählte Rolle als Brückenbauer endlich ausfüllen.
Gerade als Bundespräsident wiedergewählt, findet Frank-Walter Steinmeier (66) deutliche Worte für Russlands Präsident Wladimir Putin (69).
In seiner Rede im Anschluss an die Wahl warnte Steinmeier, Russlands Truppenaufmarsch könne man nicht missverstehen: „Das ist eine Bedrohung der Ukraine und soll es ja auch sein.“ Aber, so Steinmeier: „Die Menschen dort haben ein Recht auf ein Leben ohne Angst und Bedrohung, auf Selbstbestimmung und Souveränität.“
Seine Ansage in Richtung Putin: „Kein Land der Welt hat das Recht, das zu zerstören – und wer es versucht, dem werden wir entschlossen antworten!“
Und weiter: „Ich appelliere an Präsident Putin. Lösen Sie die Schlinge um den Hals der Ukraine, suchen sie mit uns einen Weg, der Frieden in Europa bewahrt“.





