Paris
Die deutschen Fußballerinnen sind beim Gruppengipfel von den USA durcheinandergewirbelt worden und müssen bei Olympia um den Viertelfinal-Einzug zittern. Das Team von Bundestrainer Horst Hrubesch unterlag den viermaligen Goldmedaillengewinnerinnen in einer rasanten Partie in Marseille mit 1:4 (1:3).
Die Hoffnungen der DFB-Frauen auf Edelmetall acht Jahre nach dem Triumph von Rio erhielten damit einen ersten kräftigen Dämpfer. Smith (10. Minute, 44.), Mallory Swanson (26.) und Lynn Williams (89.) trafen für den Titelfavoriten aus Amerika, Giulia Gwinn vom FC Bayern München gelang der einzige deutsche Treffer (21.).
Im letzten Gruppenspiel gegen Sambia brauchen die DFB-Frauen am Mittwoch (19 Uhr) nun mindestens ein Unentschieden, um sich fürs Viertelfinale zu qualifizieren.
Mindestens einen Punkt müssen die Deutschen jedenfalls holen, um aus eigener Kraft die nächste Runde des olympischen Turniers zu erreichen. Neben den ersten beiden Teams jeder Gruppe kommen auch die beiden besten Dritten der insgesamt drei Vierergruppen ins Viertelfinale.
Die Weltmeisterinnen aus Spanien und die viermaligen Olympiasiegerinnen aus den USA sind bereits sicher weiter – nachdem sich Letztere nach einem Überraschungsmoment in der Anfangsphase gegen Popp & Co noch gefangen hatten.





