Von Sara Volker 

Beim FIFA-Kongress in Vancouver stand eine klare Botschaft im Mittelpunkt: Fußball soll Brücken bauen – und die Welt zusammenbringen. Mit Blick auf die kommende FIFA World Cup 2026 in Nordamerika betonte FIFA-Präsident Gianni Infantino die verbindende Kraft des Spiels.

Vertreter aus aller Welt kamen zusammen, um nicht nur über Organisation und Zukunft des Fußballs zu sprechen, sondern auch über Verantwortung. Infantino rief eindringlich zu Einheit und Frieden auf. Gerade in einer Zeit globaler Spannungen müsse der Fußball ein Zeichen setzen. Die Weltmeisterschaft mit 48 Teams soll genau das verkörpern: Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt.

Ein zentrales Thema war der Kampf gegen Rassismus. Der Kongress würdigte die Fortschritte der Initiative „Global Stand Against Racism“, die in den letzten Jahren konkrete Maßnahmen hervorgebracht hat. Dazu zählen strengere Regeln im Disziplinarrecht, Schutzmechanismen für Spieler in sozialen Medien sowie weltweite Bildungsprogramme.

Infantino zeigte sich entschlossen. Der Fußball habe bereits wichtige Schritte gemacht, doch der Weg sei noch nicht zu Ende. Unterstützung erhielt er unter anderem von George Weah, der Rassismus als „Krankheit“ bezeichnete und zu noch stärkerem Engagement aufrief.

Neben den inhaltlichen Themen sorgte auch eine persönliche Ankündigung für Aufmerksamkeit. Infantino erklärte seine Absicht, 2027 erneut für das Präsidentenamt zu kandidieren.

Der Kongress machte deutlich: Fußball ist mehr als ein Spiel. Er ist eine Plattform für globale Botschaften – und ein Werkzeug, um Menschen näher zusammenzubringen.