Berlin
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zeigt sich nach dem Spionageverdacht gegen einen AfD-Mitarbeiter beunruhigt.

Die Sachlage sei »sehr, sehr, sehr besorgniserregend«, sagte Scholz in Berlin während einer Pressekonferenz mit dem britischen Premierminister Rishi Sunak. »Es ist ganz wichtig, dass wir gute Nachrichtendienste haben, gute Staatsanwaltschaften, gute Polizeiarbeit«, sagte der Kanzler.

Diese arbeiteten alle eng zusammen, auch über Grenzen hinweg. Olaf Scholz will sich auch von neuen Hilfszusagen der USA an die Ukraine nicht von seinem Nein zur Lieferung der deutschen Taurus-Raketen abbringen lassen.

Was die Marschflugkörper der Bundeswehr mit einer Reichweite von 500 Kilometern angehe, «wird sich meine Entscheidung nicht ändern», sagte Scholz auf einer Pressekonferenz mit dem britischen Premierminister Rishi Sunak in Berlin.

Die beiden wichtigsten europäischen Waffenlieferanten der Ukraine versprachen dem von Russland angegriffenen Land aber auch, in ihrer Hilfe nicht nachzulassen.

Der Ukraine sagen Kanzler und Premier Beistand „so lange wie nötig“ zu.